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A

AABR
AD(H)S Aktivitäten
Allergietests Anrufbeantworter
ANKK Atopieprävention
Audiometrie


B

Bauch-Sonographie

D

DEGUM Deutsches Grünes Kreuz
DGPI

E

EKG

F

Folsäure

G

GAVI GEPS
GINI-Studie GKV
GOÄ

H

HA-Nahrung Harntrakt-Sonographie
Hausbesuche Herzschall-Untersuchung
Herzfehler, Register angeborener Herzfehler Hirnstammaudiometrie
Hoden-Sonographie Hüftschall
Hörprüfung Hydrolysat-Nahrung
Hyposensibilisierung Hyposensibilisierung, sublingual (SLIT)

I

IGEL-Leistungen

Impfungen

J

Jemah Jugendarbeitsschutzuntersuchung

K

Keuchhusten KoHKi
Kopfläuse Kostenerstattung
Krankenversicherungskarte Kurzzeitsprechstunde

L

Lageplan der Praxis Leistungsspektrum
Lungenfunktion

M

Magenpförtnerkrampf Mitgliedschaften
Mitzubringen sind

N

Notdienste

O

OAE

P

Parkplätze Patientenquittung
Pertussis Photoscreening
Plötzlicher Säuglingstod Pollenflugvorhersage
Pylorusstenose

R

Rauchen/Nichtrauchen
Reisemedizinische Beratung Rett-Syndrom

S

Schädel-Sonographie Schilddrüsen-Sonographie
Sonographie Sonographie der Säuglingshüfte
Sonographie des inneren Genitale Sonographie von Weichteilen/Lymphknoten/Gelenken
Spirometrie
STIKO

V

Varizellen

W

Windpocken

---------------------------------

AABR

= automated auditory brainstem response ( AABR ), das von uns eingesetze Verfahren zur Hirnstammaudiometrie bei jungen Säuglingen


AD(H)S:

Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts)-Syndrom
s.a. AG-ADHS und
ADS-MAINZ


Aktivitäten:

Arbeitsgemeinschaft Influenza AGI;
Arbeitsgemeinschaft Masern;
Kompetenznetz Angeborener Herzfehler AHF
Studienteilnahme der DGPI (Pneumokokkenimpfstoff)
s.a. Mitgliedschaften
Varizellen-Sentinel: Erfassung und Meldung von Windpocken-Erkrankungen und -komplikationen (an Deutsches Grünes Kreuz in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut ) ab April 2005.
Netwerk Kinder- und Jugendärzte für klinische Studien in der Pädiatrie


Allergietests:

als Hauttest (Prick)
über Blut (Bestimmung spezifischer Antikörper)


Anrufbeantworter

über diesen erfährt man:
-- Praxis-Öffnungszeiten;
-- wer den kinderärztlichen Notdienst durchführt;
-- wann die allgemeine Notdienstzentrale im
St. Hildegardis-Krankenhaus dienstbereit ist;


ANKK

Arbeitskreis niedergelassener Kinderkardiologen ANKK


Atopieprävention

Empfehlungen zur alimentären Atopieprävention - Stand 2003 (nach Prof. Dr. C.P. Bauer, Fachklinik Gaißach) in "Allergo Journal 2004; 13: 120-5"

Ein erhöhtes Allergierisiko definiert sich über die familiäre Allergiebelastung (Vater, Mutter, Geschwisterkind; mindestens ein Familienmitglied betroffen).
Die beste Ernährung ist sechsmonatiges ausschließliches Stillen.
Es wird derzeit weder für die Schwangerschaft noch die Stillzeit empfohlen, dass die Mutter eine bestimmte Diät einhält. Nur bei Nahrungsmittelallergie der Mutter selbst sind diese Nahrungsmittel natürlich zu vermeiden.
Beginn mit Beikost möglichst im sechsten Lebensmonat. Nur wenn es nicht anders möglich ist, kann nach vier Monaten mit einer Beikost, die über ein geringes Sensibilisierungspotenzial verfügt, begonnen werden (z.B. Reis, karotten, Kartoffeln, Birnen, Äpfel). Das ganze jahr sollte auf nahrungsmittel wie Eier, Fisch, Zitrusfrüchte, Nüsse, Soja verzichtet werden.
Bei nicht gestillten oder teilgestillten Säuglingen wird ausschließlich die Verwendung von Hydrolysatnahrungen (eHF oder pHF) empfohlen, die auch in klinischen Präventionsstudien untersucht wurden. Die Stärke der Hydrolyse selbst ist kein Entscheidungskriterium.
Weitere Studien und zusätzliche Ergebnisse der GINI-Studie müssen zeigen, ob man die Ernährung in Abhängigkeit von der Art der Allergiebelastung in der Familie differenziert betrachten muss.
Offen ist die Frage, ob eine Ernährung mit Hydrolysatnahrungen nach dem sechsten Lebensmonat aus präventiven Gründen sinnvoll ist. Zu dieser Fragestellung liegen bisher keine Studien vor.
Die Hinweise auf die Bedeutung von Probiotika für die Atopieprävention stellen einen interessanten Ansatz dar, müssen jedoch vor einer allgemeinen Empfehlung weiter überprüft werden.
Die Frage, ob eine alimentäre Prävention nicht nur für Risikokinder, sondern für alle Kinder zu empfehlen ist, sollte durch weitere Studien geklärt werden.


Audiometrie:

Hörprüfung über Kopfhörer


Bauch-Sonographie (abdominelle Sonographie)

umfaßt ein großes Feld von "Bauchthemen": von der Diagnostik einer Pylorus-Stenose (Magenpförtnerkrampf) beim Säugling über die Appendizitis (Entzündung des Blinddarmanhangs) bis zur Identifizierung von auffälligen Tastbefunden (Organvergrößerung, Raumforderung, Lymphknoten).


DEGUM

Deutsche Gesellschaft f. Ultraschall in der Medizin DEGUM
(seit Nov. 2001 Qualitätsstufe II in unserer Praxis)


Deutsches Grünes Kreuz

Deutsches Grünes Kreuz


DGPI

Deutsche Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie (DGPI)


EKG

Elektrokardiographie


Folsäure-Prophylaxe

Ein Großteil aller Neuralrohrdefekte (z.B. offener Rücken) lassen sich durch die Einnahme von 400 µg Folsäure mindestens vier Wochen vor der Befruchtung und in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft verhindern.

Als Grundregel sollten alle Frauen mit Kinderwunsch - nach Beendigung der Schwangerschaftsverhütung - Folsäure einnehmen. Mehr dazu auf der Seite der Folsäureinitiative
http://www.mainzermodell.de/content/Folsaeure.50.0.html

GAVI

Global Alliance for vaccines and immunization GAVI


GEPS

GEPS = Gemeinsame Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod e.V.


GINI-Studie

= German Infant Nutrition Intervention Study (GINI)

s.a. alimentäre Atopieprävention

GKV

Gesetzliche Krankenversicherung


GOÄ

Gebührenordnung für Ärzte (Privatabrechnung)


HA-Nahrung

(s.a. Hydrolysatnahrung)

Harntrakt-Sonographie

umfaßt die Darstellung von Nieren/Nebennieren, Harnleitern, Harnblase (ggfs. Harnröhre) und den hinter der Blase gelegenen Raum.

Untersuchungsgründe:
- Neugeborenes
- Lageanomalien
- Harntransportstörungen
- Entzündungen (Blase/Nierenbecken)
- Einnässen (Enuresis)

Hausbesuche:

insbesondere für die Vorsorgeuntersuchung 3. bis 10 Lebenstag = U2 können prinzipiell organisiert werden; die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sind in der Praxis aber besser


Herzfehler, Register angeborener Herzfehler

Das nationale Register für angeborene Herzfehler ist das Kernprojekt im Kompetenznetz Angeborener Herzfehler AHF. Das Register bildet die Grundlage epidemiologischer Studien, die bisher international fehlen. -
Je vollständiger das Register, um so aussagefähiger wird es sein


Herzschall-Untersuchung (*)

auch als Echokardiographie oder UKG-Untersuchung bekannt; wird standardmäßig als Farbdoppler-Untersuchung (FD-Echokardiographie) durchgeführt


Hirnstammaudiometrie

überprüft die gesamte Hörbahn; erweitert die bislang mögliche Innenohrprüfung (OAE - otoakustische Emissionen) um den "neuralen" Teil.

Die Methode ( AABR Automatische Erfassung auditorischer Hirnstammpotentiale )wird ab sofort von uns angeboten, am besten im Zeitrahmen U2 bis U3 durchgeführt


Hoden-Sonographie

Größenbestimmung
Unterscheidung von Entzündung (z.B. des Nebenhodens) und Verdrehung (Torsion)


Hüftschall

Hüftschall=Sonographie der Säuglingshüfte


Hörprüfung:

beim Säugling als OAE: Innenohrprüfung (s.d.)oder besser als Hirnstammaudiometrie,
als Audiometrie: (s.d.) ab 3-4 Jahren;
ergänzendes Verfahren: Tympanometrie (s.d.)


Hydrolysat-Nahrung (Hydrolysatmilch)

= HA-Nahrung

Die Hydrolyse (hier: Eiweißspaltung) wird entweder soweit durchgeführt, daß möglichst keine Allergene mehr in der Nahrung nachweisbar sind (eHF= extensiv hydrolysierte Formula) oder soweit, daß noch Teilallergene vorhanden sind (pHF= partiell hydrolysierte Formula).

s.a. Alimentäre Atopieprävention


Hyposensibilisierung

spezifische Immuntherapie (Injektionen gegen Allergie), s.a. SIT
(die orale/sublinguale Hyposensibilisierung ist in der Pädiatrie noch nicht Standardtherapie)


Hyposensibilisierung, sublingual (SLIT)

 

IGEL-Leistungen

Individuelle Gesundheits-Leistungen: Leistungen außerhalb der Erstattungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen


Impfungen

Wir legen die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission STIKO zugrunde.


JEMAH

Bundesvereinigung JEMAH e.V. (Junge Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern)


Jugendarbeitsschutzuntersuchung

ist erforderlich für Jugendliche unter 18 Jahren, die in ein Beschäftigungsverhältnis eintreten (AZUBI). - Es muß ein Berechtigungsschein des zuständigen Einwohnermeldeamtes vorgelegt werden.


Keuchhusten (Pertussis)

Keuchhusten-Impfempfehlung ausgedehnt
Die Keuchhusten(Pertussis)-Impfung ist nach Mitteilung der
STIKO vom August 2004 auszudehnen auf enge Kontaktpersonen zu noch ungeschützten Säuglingen.

Hintergrund: fehlender Nestschutz und noch nicht vollständiger Impfschutz (auch bei zeitgerechter planmäßiger Säuglings-Impfung) nicht vor dem 5.Lebensmonat. (Epidemiologisches Bulletin Nr. 32, S.264, Pertussis)

KoHKi

Kontaktgruppe Herzkranke Kinder/Rhein-Main-Pfalz
KoHKi,

kohki-herz@web.de


Kopfläuse

zu diesem Thema lesenswert:

ein Merkblatt (PDF öffnen), das mir freundlicherweise von Dr. Bettina Pröbster und Dr. Jörn Schneider, Wiesbaden, zur Verfügung gestellt wurde

und

www.Kopflaus.ch

Kostenerstattung

Nicht prinzipiell der Leistungspflicht der Gesetzlichen Krankenkassen unterliegende Leistungen, z.B. spezielle Impfungen, werden gegebenenfalls von Ihrer Krankenkasse im Nachhinein erstattet im Wege einer "Einzelfallentscheidung". Hier müßten Sie Ihre Auslagen bzw. Ihre Rechnungen der Kasse zur Kostenübernahme vorlegen.

Krankenversicherungskarte

bitte legen Sie diese beim ersten Praxis-Kontakt im Quartal vor: ab 1.1.2019 benötigen wir den Kartenaufdruck G2


Kurzzeitsprechstunde

s. Akutsprechstunde unter AKTUELLES


Lageplan der Praxis:

siehe "map 24"


Leistungsspektrum

siehe dieses (-->)


Lungenfunktion

= Spirometrie


Magenpförtnerkrampf

(Hypertrophische Pylorusstenose; Pylorusstenose)
Die hypertrophische Pylorusstenose ist mit 1 auf 500 Neugeborenen eine nicht seltene Krankheit des frühen Säuglingsalters. Knaben sind 4-5 mal häufiger betroffen als Mädchen.

Durch eine unzureichende Öffnung des Magenausgangs, meist verbunden mit einer Verdickung des Magenausgangsmuskels, kommt es zu einer Anreicherung/Stauung von Nahrung im Magen mit schwallartigem Erbrechen und folgender Abmagerung und Austrocknung. Die Säuglinge wirken gequält, trinken gierig, nehmen aber nicht zu.

Neben einer allgemeinen körperlichen Untersuchung mit Gewichtsdokumentation führt eine Ultraschall-Untersuchung zur Diagnose. Der beste Zeitpunkt der Sonographie liegt vor der nächsten anstehenden Fütterung.

Die Therapie einer ausgeprägten Pylorusstenose besteht überwiegend in einem chirurgischen Eingriff. Nur bei leicht ausgeprägtem Krankheitsbild kann ein konservativer Behandlungsversuch unternommen werden.

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin DGKJ
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands BVKJ
Süddeutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin e.V. SGKJ
Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin DEGUM
Arbeitskreis Niedergelassener Kinderkardiologen ANKK
Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie DGPK
Arbeitsgemeinschaft AG-ADHS
Arbeitsgemeinschaft allergologisch tätiger Kinderärzte e.V.
Westdeutsche Arbeitsgemeinschaft für pädiatrische Allergologie e.V. GPA
Adipositas-Netzwerk
Rheinland-Pfalz

Mitzubringen sind

Krankenversicherungskarte
gelbes Vorsorge-Untersuchungsheft
wichtige medizinische Vorbefunde bei Erstkontakt
Handtuch (bei Säuglingen und Kleinkindern)

Notdienste

Kinderärztlicher Notdienst über unseren Anrufbeantworter zu erfragen (Dienstzeiten: mittwochs von 14.00 bis 20.00, samstags, sonntags und feiertags von 08.00 bis 20.00 Uhr)
Ärztliche Bereitschaftspraxis im St. Hildegardiskrankenhaus: 06131 / 19292 (Dienstzeiten: 20.00 bis 07.00 Uhr)
Apotheken (-->)


OAE

Otoakustische Emissionen (Innenohrprüfungen, geeignet schon ab Säuglingsalter) - die Prüfung der gesamten Hörbahn leistet die Hirnstammaudiometrie: diese wird bei uns jetzt eingesetzt bei Säuglingen bis zum 6. Monat, bevorzugt im Rahmen U2 bis U3. s. dazu auch: AABR )= automated auditory brainstem response (Automatische Erfassung auditorischer Hirnstammpotentiale)

Plötzlicher Säuglingstod (SID)

Zur Vermeidung des "Plötzlichen Säuglingstodes" (SID=Sudden Infant Death) hat die GEPS (Gesellschaft zur Vermeidung des Plötzlichen Säuglingstodes) Präventionsempfehlungen gegeben, die unter "Plötzlicher Säuglingstod - das Risiko verringern" nachlesbar sind; besonders zu empfehlen die Broschüre zur "optimalen Schlafumgebung für Ihr Baby"
Neu:Ein Risikofaktor könnte eine Minderversorgung des Hirnstammes durch verminderten Blutfluß in einem wichtigen Blutgefäß bei Kopfwendung des Säuglings darstellen. Eine Doppler-Sonographie der entsprechenden Arteria basilaris wird ab sofort bei uns angeboten: der optimale Untersuchungszeitpunkt liegt in der frühen Säuglingszeit ab Vorsorge U2 bis U3.


Pylorusstenose

s.a. Magenpförtnerkrampf


Parkplätze

für Besucher/ Patienten befinden sich vor und neben dem Gebäude sowie auf dem Parkplatz hinter dem Gebäude (die letztgenannten sind durch Schranke gesichert und mit "Dr. Christmann" markiert; die Schrankenöffnung erfolgt über Sprechanlage)


Patientenquittung

Gesetzlich versicherte Personen können ...vom Vertragsarzt einen schriftlichen Beleg über die zu Lasten der Krankenkasse erbrachten Leistungen und deren vorläufige Kosten verlangen.

Hierfür hat sich im politischen Sprachgebrauch der Begriff Patienquittung eingebürgert. ...

vollständiger Text ist nachzulesen über KBV-Kassenärztliche Bundesvereinigung---Fachbesucher---Publikationen---vom 4.12.2003:Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung/Informationen für den Vertragsarzt---zum Ende scrollen---Download---S.17]

Photoscreening

Neu: das Augenscreening erfolgt bei uns jetzt (August 2016) mit dem Plusoptix-Gerät (www.plusoptix.de), das schonend und rasch (Infrarot) beide Augen gleichzeitig überprüft. Die Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist uneinheitlich. Gerne informieren Sie die Praxismitarbeiterinnen.


Pollenflugvorhersage

Über das Allergie- Dokumentations- und Informationszentrum ADIZ in Bad Lippspringe ist eine persönliche (kostenlose) Pollenflugvorhersage per email (und auch SMS) möglich.


Rauchen/Nichtrauchen

s.dazu aktuelle Mitteilung der Bundezentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA Nichtrauchen lohnt sich

Reisemedizinische Beratung

Leistung außerhalb der GKV, Abrechnung nach GOÄ, s.a. IGEL-Leistungen


Rett-Syndrom

Elternhilfe RETT-Syndrom


Schädel-Sonographie

- beim Säugling durch die offene Fontanelle
- später auch durch dünnere Teile des Schädelknochens

- Neu:Ein Risikofaktor für den plötzlichen Säuglingstod könnte eine Minderversorgung des Hirnstammes durch verminderten Blutfluß in einem wichtigen Blutgefäß bei Kopfwendung des Säuglings darstellen. Eine Doppler-Sonographie der entsprechenden Arteria basilaris wird ab sofort bei uns angeboten: der optimale Untersuchungszeitpunkt liegt in der frühen Säuglingszeit ab Vorsorge U2 bis U3.


Schilddrüsen-Sonographie

- Größenbestimmung
- Umbauvorgänge (Cysten?)
- Autoimmunprozesse (Durchblutung?)


Sonographie

Sonographie= Ultraschall-Diagnostik

Schwerpunkt unserer Praxistätigkeit ist die Ultraschall-Diagnostik der verschiedensten Körperregionen unter Einsatz des Doppler-Verfahrens:

Schädel
Schilddrüse
Farbdoppler- Herzschall
Bauch
Harntrakt
Genitale:
.....männlich: Hoden-SonographieHoden
.....weiblich: Gebärmutter/Eierstöcke
Säuglingshüfte
.....(Ziel: Untersuchung in 4.-5.Woche)
Weichteile/Lymphknoten/Gelenke


Sonographie der Säuglingshüfte (Hüftschall)

im Rahmen der Vorsorge-Untersuchung U3 durchzuführen, bei Auffälligkeiten in der Neugeborenen-Phase: früher.

Bitte rechtzeitig anmelden; nach der 6.Lebenswoche ist die Untersuchung nicht durch die GKV gedeckt.


Sonographie des inneren Genitale

Gebärmutter (Uterus)
Eierstöcke (Ovarien)
Scheide (Vagina)


Sonographie von Weichteilen/Lymphknoten/Gelenken

hierunter fallen die verschiedensten Bereiche außerhalb der klassischen Untersuchungsgebiete


Spirometrie (Lungenfunktionsprüfung)

Messung verschiedener Atemwerte unter Mitarbeit des Probanden/Patienten (Diagnostik der Weite der Atemwege/Bronchien bzw. der Dehnfähigkeit des Lungen-/Brustkorb-Systems)

Varizellen(Windpocken)

s.Windpocken


Windpocken (Varizellen)

STIKO erweitert Empfehlungen für die Varizellen-Impfung:

Auf ihrer Sitzung am 2. Juni hat die Ständige Impfkommission (STIKO) beschlossen, dass zukünftig bevorzugt Kleinkinder zusammen mit der ersten MMR-Impfung und alle seronegativen Personen zwischen 9 und 18 Jahren gegen die Windpocken geimpft werden sollen. Die Empfehlung ist im neuen Impfkalender enthalten. Dieser wurde im August 2004 im Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht.

Information über Windpocken erhält man z.B. im Windpocken-Lerngewinnspiel auf der Seite Gesundes Kind

Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Impfkosten.

 

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